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Kritik von Sascha Kandler zu 'The Dinner'

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Partner von Entania
Kritik von Sascha Kandler
veröffentlicht am 17.02.2017
90%
Richard Gere kann auch Charakter, dass weiß man ja. Wenn dann zusätzlich die anderen Protagonisten wie Laura Linney, Rebecca Hall und insbesondere Steve Coogan und Charlie Plummer das Ganze mit starker Darstellung abrunden, macht das einem nicht nur große Freude beim zuschauen, sondern verleiht der Sache das Gefühl eines Kammerspiels mit dem Anspruch eines Thrillers.
Es treffen sich zwei Brüder in Begleitung ihrer Frauen zum Dinner. Der Eine hat geladen, der Andere ist von Beginn an mehr als abgeneigt. Dennoch kommt es zu dieser doch notwendigen Begegnung da etwas geklärt werden muss, das für alle Anwesenden verschiedene Auswirkungen haben könnte. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Jeder dazu seine eigene Auffassung hat, wie man aus der Sache ohne Schaden wieder rauskommt. Um was genau es geht, erfährt man über Rückblicke im Laufe des Films. Auf dem Weg dorthin werden dem Zuschauer wendungsreich alle Beteiligten vorgestellt. Unter Anderem ist es auch das was The Dinner ausmacht. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie sowohl meine Sympathie, als auch mein Verständnis für die Figuren wechselte. Viel mehr aber noch ist es die Aktualität des Films, die einen schaudern lässt. Dabei denke ich nicht nur an das grausame Ereignis im Film, sondern mehr noch an das vielleicht nicht überraschende, aber umso mehr typische und damit diskussionswürdige Ende.

Fazit: Höchstwahrscheinlich wird "The Dinner" bei der Berlinale leer ausgehen. Dennoch kann ich den Zuschauern, die Filme wie "Der Gott des Gemetzels" genossen haben, "The Dinner" ruhigen Gewissens empfehlen. Vielleicht kommt das Gedrehte ja mal als Theaterstück auf die Bühne. Passen würde es.

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