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Kritik von Robert Tiesler zu 'Bob, der Streuner'

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Partner von Entania
Kritik von Robert Tiesler
veröffentlicht am 20.01.2017
95%
Eigentlich ist James (Luke Treadaway) am Ende. Er hat kein Geld, die Straßenmusikerei bringt kaum was ein. Er nimmt Drogen. Aber er will den Ausstieg schaffen, und er bekommt eine Chance - seine letzte Chance. Er bekommt eine kleine Wohnung zugewiesen. Eines Abends hört er Geräusche aus der Küche. Es ist ein Einbrecher. Genauer gesagt: ein Kater. Eigentlich will James ihn loswerden, aber der Kater rückt ihm nicht von der Pelle. Als James samt Kater auf der Straße steht und Musik macht, wandelt sich das Blatt. Die Leute fahren voll auf Bob - so wird der Kater nun genannt - ab. Aber das ist längst nicht das Ende der Probleme. James nimmt Methadon, und davon will er weg. Er will den Entzug. Und er will endlich auch die nette Nachbarin auf seine Seite ziehen.

"Bob, der Streuner" ist die wahre Geschichte von James Bowen. Ihm ist tatsächlich ein Kater zugelaufen, der ihm nichts als Glück und das Leben zurückbrachte. Und das zeigt auch dieser Film, dieser herzensgute Film. Er erzählt davon, dass da jemand in James' Leben getreten ist, der in offensichtlich auf den richtigen Pfad zurückbringt, von dem James abgekommen war. Die Geschichte ist da gar nicht mal so außergewöhnlich, aber es tut wahnsinnig gut, diesen fast durch und durch positiven Film zu schauen. Diese "Du schaffst das!"-Geschichte.
Regisseur Roger Spottiswoode hat nicht nur tolle Darsteller, sondern setzt den Kater auf wunderbare Weise in Szene. Die Großaufnahmen von Bob lassen nicht nur Katzenfreunde dahinschmelzen. Gerade am Anfang zeigt der Film auch Momente aus Bobs Blickwinkel - ein Element, das seltsamerweise später im Film nicht mehr vorkommt. Im Grunde der einzige Minuspunkt.

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