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Kritik von Robert Tiesler zu 'Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen'

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Kritik von Robert Tiesler
veröffentlicht am 08.02.2017
80%
Das ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) ist eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt, die seit April 1963 bundesweites Fernsehen ausstrahlt. Der Sitz des Senders ist in Mainz, neben dem Zweiten gehören dem ZDF unter anderem die Sender 3sat, Phoenix und arte (zumindest teilweise) an.
www.zdf.de

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1979 war "Timm Thaler" ist erste ZDF-Weihnachtsserie. Es ging um einen Jungen, der sein Lachen verkaufte. Fast 40 Jahre danach wird es Zeit für eine Kino-Verfilmung. Nach so langer Zeit kann man das machen.

Eigentlich ist das Leben des zwölfjährigen Timm (Arved Friese) gar nicht so glücklich. Er führt mit seinem Vater (Bjarne Mädel) ein bescheidenes Leben, die Mutter ist schon tot. Tim hindert es nicht daran, zu lachen. Sein anstreckendes Lachen führt oft dazu, dass er auch seine Mitmenschen erheitert.
Dann aber stirbt auch sein Vater, und diese Trauer nutzt Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) aus: Er kann nicht lachen und ist neidisch auf Timm. Er überredet ihn zu einem Vertrag: Wenn Timm ihm sein Lachen überlässt, wird er im Gegenzug jede Wette gewinnen - und beim Pferdewetten reich.
Aber ist Reichtum wirklich alles?

Das ist die entscheidende Frage, die dieser Film stellt. Andreas Dresen hat "Timm Thaler oder das verkaufte Lachen" neu verfilmt - und das richtig gut! Denn natürlich verändert sich Timm: Nicht nur, weil er nicht mehr lachen oder lächeln kann. Er gewinnt neue Freunde und verliert alte. Aber ihm geht doch viel verloren.
Dresen hat für seinen Film viele tolle Darsteller gewinnen können. Allen voran natürlich der junge Hauptdarsteller Arved Friese. Dessen Lachen wirkt zwar anfangs etwas aufgesetzt, aber das Nicht-Lachen spielt er ganz hervorragend. Einen Jungen, der an seinem "Geldglück" zu zerbrechen droht.
Justus von Dohnányi spielt den fiesen Baron, Charly Hübner einen Hotelpagen, der Timm dabei helfen will, wieder sein normales Leben zurück zu bekommen. Außerdem Nadja Uhl als Hotelchefin, Bjarne Mädel als Timms Vater, ganz herrlich Axel Prahl und Andreas Schmidt als Dämonhelfer und Harald Schmidt als Rennbahnsprecher. In einer kleinen Rolle ist auch Thomas Ohrner zu sehen, der 1979 den Serien-Timm-Thaler spielte. Ein schönes Element ist auch der Erzähler im Hintergrund - Joachim Król.
Für Kinder ist "Timm Thaler" ein sehr spannender Film. Dass ihm zum Ende hin ein wenig die Luft ausgeht und die Geschichte dann etwas langgezogen wird, fällt ihnen eventuell nicht so auf. Wichtig und gut ist aber, dass auch und gerade Erwachsene an diesem Film viel Spaß und Spannung haben werden.

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