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Kritik von Stefan Kompajn zu 'Julia'

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Partner von Entania
Kritik von Stefan Kompajn
veröffentlicht am 28.06.2008
90%
Tilda Swinton spielt Julia, die Schnapsdrossel, die den ganzen Film über eine enorme Wandlung durchlebt. Sie ist betrunken, lebt in Sünde und kann Recht von Unrecht nur schwer unterscheiden. Als notorische Lügnerin schafft sie es nicht immer, sich ihre Probleme einzugestehen. Als sie ihren Job verliert und die Selbsthilfegruppe besucht, lernt sie Elena kennen. Elena hat durch ihr eigenes Suchtproblem das Sorgerecht für ihren Sohn verloren. Als Julia 50.000 Dollar geboten werden, dafür, dass sie Elenas Sohn für sie entführt, wird Julias Sicht auf die Realität erneut auf die Probe gestellt.

Ein wenig erinnert der Film an "Perfect World", in dem Kevin Costner den Entführer eines kleinen Kindes spielt, der auf der Flucht vor der Polizei eine Beziehung zum Opfer aufbaut. Doch "Julia" wartet mit einer vielschichtigen Tilda Swinton auf, die aus jeder Textzeile genau das herausholt, was diese Reise so sonderbar macht. Wenn man es schafft, eine angespannte Verzweiflung auf eine urkomische Art und Weise zu inszenieren, dann spricht man von einem Juwel.

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